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Zur Pfarrei St. Stefan gehört der westliche Teil der Stadt Kreuzlingen, vor allem die frühere Gemeinde Emmishofen; deshalb wird unsere Pfarrei auch einfach Pfarrei Emmishofen genannt.
Weiter umfasst die Pfarrei die Nachbargemeinden Tägerwilen und Gottlieben sowie den nördlichen Teil der Gemeinde Kemmental und die Ortschaft Engwilen.
Bis ins 19. Jahrhundert gehörten die Katholiken dieses Gebietes zu Pfarrei St. Stefan Konstanz.
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Im Jahr 1388 wurde die Heiligkreuz-Kapelle Bernrain als Wallfahrtskirche erbaut. Dort versah später ein Kaplan von St. Stefan Konstanz seinen Dienst.. Als sich 1819 die Emmishofer Katholiken von der Mutterpfarrei St. Stefan Konstanz lösten, wurde Bernrain Pfarrkirche.
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Da die Kirche Bernrain zu abgelegen und vor allem zu klein war, baute man um die Jahrhundertwende in Emmishofen die Stefanskirche. Sie wurde am 7. Juli 1903 durch Bischof Leonhard Haas geweiht.
Zum Wertvollsten und Einzigartigen der Emmishofer Kirche gehört die Ausstattung mit Altären, Kanzel, Taufstein und Kreuzwegstationen aus Majolika, geschaffen von der damaligen Emmishofer Keramikfabrik Burkart.
Unterhalb der Stefankirche befindet sich das Stefanshaus, das 1963 als Pfarreizentrum und Pfarrhaus gebaut wurde. Das Stefanshaus ist Treffpunkt für Pfarreianlässe und steht den verschiedenen Pfarreigruppierungen und Vereinen zur Verfügung. Hier befindet sich auch das Pfarramt, das Pfarreisekretariat und das Büro der Kirchenpflege (zuständig für die Finanzverwaltung der Kirchgemeinde).
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1969 wurde in Tägerwilen die Bruder Klaus-Kirche aus vorgefertigten Elementen errichtet und am 16. November durch Bischof Anton Hänggi geweiht. Das Kirchenzentrum umfasst verschiedene Räume für pfarreiliche und andere Anlässe.
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Seit 1919 wohnen neben der Kirche Bernrain Patres und Brüder von der Kongregation der Redemptoristen. Während früher ein Pater als Vikar in der Pfarrei St. Stefan tätig war, stellen die Redemptoristen seit 1985 den Pfarrer von St. Stefan und übernehmen regelmässig Aushilfen in unserer Pfarrei. Das Priesterhaus Bernrain ist deshalb auch Wohnsitz des Pfarrers.
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