Erwachsenenbildungsreihe FOKUS

Theologe, Doktorand und Pfarreiarbeiter Julian Schuler lädt mehrmals jährlich zu spannenden, herausfordernden und tiefen Vortragsabenden über relevante Themenfelder ein. Regelmässig haben wir Experten aus verschiedenen Fachrichtungen beim FOKUS zu Gast. Seien Sie dabei und verpassen Sie nicht unsere aktuelle Vortragsreihe über die ethischen Problemfelder unserer Zeit:

21. September, 18.30 Uhr, Pfarrsaal Ermatingen

Impulse einer ganzheitlichen Anthropologie für die Sexualethik

Privatdozent Dr. Roberto Andorno (Universität Zürich) wird kritisch über die Praxis des assistierten Suizids referieren und erklären, wie die Begriffe Autonomie und Würde damit zusammenhängen.

19. Oktober, 18.30 Uhr, Pfarrsaal Ermatingen

Warum reichen Autonomie und Würde nicht aus, um die Praxis des assistierten Suizids zu rechtfertigen?

Prof. Dr. Franz-Josef Bormann (Universität Tübingen, ehem. Mitglied des Deutschen Ethikrates) stellt in einem Online-Vortrag aktuelle Beziehungs- und Genderkonzepte auf den Prüfstand – im Licht einer ganzheitlichen Sexualethik.

6. November, 19 Uhr, Stefanshaus Kreuzlingen

Wirtschaft mit Verantwortung – Perspektiven aus der christlichen Soziallehre

Doktorand Julian Schuler (Universität Tübingen) spricht über mögliche Wege zu einer gerechten globalen Wirtschaft.

16. November, 18.30 Uhr, Ulrichshaus Kreuzlingen

KI, Ethik und Gesellschaft

Doktorand Niclas Griesshaber (Universität Oxford) zeigt die ethischen Risiken der Künstlichen Intelligenz auf, die gegenwärtig auf vielen Ebenen der Gesellschaft diskutiert wird.

Ansprechperson:

Julian Schuler

Julian Schuler

Pfarreimitarbeiter / Katechet
+41 71 552 85 67

julian.schuler@kath-kreuzlingen.ch

Ziele und Format

Ziele

  • Die Erwachsenenbildungsreihe Fokus richtet sich an Erwachsene.
  • Sie ist Teil der kirchlichen Dienste und ergänzt sie im Bereich des Lernens.
  • Sie steht Interessierten jeder Grundüberzeugung offen.
  • Sie will ganzheitliche Bildung sein, d.h. Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten erweitern, erneuern und vertiefen.
  • Die Veranstaltungen sollen individuelles Leben und Zusammenleben auf dem Stand anerkannter Wissenschaften erschliessen und Hilfen zu persönlicher und gemeinschaftlicher Entwicklung sein (Lebenshilfe als Hilfe zur Selbstfindung und gemeinschaftlicher Wertorientierung).
  • Sie bieten Wert- und Sinnorientierungen im christlichen Deutungshorizont an.
  • Insofern zielt die Erwachsenenbildung auch auf politische und soziale Bildung, insbesondere im Themenbereich Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung.
  • Sie fördern die Sprachfähigkeit des christlichen Glaubens im Dialog mit der Wirklichkeit des Lebens.
  • Sie tragen zur Versöhnung und zum Gespräch zwischen unterschiedlichen Lebens- und Weltanschauungen bei.
  • Sie sollen helfen, um in den vielfältigen persönlichen Grenzsituationen weiter zu kommen.
  • Die Erwachsenenbildungsreihe stellt sich – ohne die notwendigen Antworten zu scheuen – selbst hinein in den Prozess des Lernens.
  • Veranstaltungen können auch mit Koalitionspartnern (ökumenisch, andere Bildungsveranstalter) geplant und ausgerichtet werden.

Format

FOKUS will fokussieren – etwas in die Mitte legen und miteinander überlegen.  Ein ca. einstündiges Referat umreisst das Thema. Anschliessend besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen und das Gehörte zu diskutieren.

Geschichte der Erwachsenenbildung der Pfarreien St. Ulrich und St. Stefan

Der "Ring 2000" war als Vortragsreihe zu Glaubens- und Lebensthemen in den 70er Jahren in St. Ulrich konzipiert worden. Die Gründer hatten im Namen den Akzent auf zukunftsrelevante Themen (für das Jahr 2000) gelegt. Zunächst waren die Erwachsenen der eigenen Pfarrei primäre Zielgruppe, ab den 80er Jahren lud man auch die Pfarrei St. Stefan und die evangelischen Mitchristen explizit ein. Die Nachfolge-Erwachsenenbildungsreihe FOKUS startete am 28. November 2018 und nahm Zielsetzung und des Ring 2000 wieder auf und führt sie für die ganze Kirchgemeinde weiter.

Logo Ring 2000